Die 10. Jahrgangsstufe der Realschule plus Simmern erlebt „Deutsche Geschichte“ hautnah in Weimar

 „Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen“.

Diesem Zitat von Goethe stimmten auch die Schüler und Schülerinnen der Klasse 10 der Realschule plus aus Simmern zu, als sie von einer zweitägigen Exkursion nach Weimar wieder zurückgekehrt waren.

Die Stadt, die seit 1998 Weltkulturerbe der UNESCO und außerdem 1999 zur europäischen Kulturhauptstadt ernannt wurde, hat im Bildungsprogramm der Realschule plus seit einigen Jahren einen festen Platz. Vor Ort bekamen die Lernenden die einmalige Gelegenheit, den Lebens- und Wirkungsraum der großen klassischen Dichter persönlich zu erfahren und sich mit einem der wichtigsten Abschnitte der deutschen und europäischen Geistesgeschichte auseinanderzusetzen. So besuchten sie beispielsweise das Wohnhaus Goethes, das Goethe Museum sowie den Park an der Ilm, der eng mit Goethes Leben und Wirken in Weimar verbunden ist. Natürlich blieb auch genug Zeit für eine Besichtigung des Stadtkerns.

Ergänzt wurde das klassische Bildungsprogramm durch einen Besuch der Wartburg in Eisenach. Abschließend machten die Lernenden noch Station in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald. Mehr als 56.000 Menschen kamen im Konzentrationslager Buchenwald zwischen 1937 und 1945 zu Tode. Sie starben durch Folter, medizinische Experimente und Auszehrung oder wurden hinterlistig erschossen. Die Schüler lernten auch das Leben der Lagerinsassen kennen. Anhand von Einzelschicksalen wurde ihnen bewusst, wie unterschiedlich das Leben der Gefangenen war.

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