Abschlussfahrt der Klasse 9d nach Berlin

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Die Berliner Luft schnuppern und das Großstadtgefühl hautnah erleben, war für uns aus dem beschaulichen Hunsrück ein schöner Abschluss unserer Schulzeit.

Der Geschiunterricht von Herrn Nicolay wurde nochmal lebendig, als wir in die Atmosphäre der dunklen Stelen des Holocoust-Mahnmals eintauchten, das mitten in der Stadt errichtet ist. Am Mauer-Denkmal in der Bernauer Straße wurden wir Zeugen vieler Fluchten und Fluchtversuche der damaligen DDR-Bürger, die sich unterirdisch in den Westen freibuddelten oder es versuchten und mit ihrem Leben bezahlten. Geschichte zum Anfassen bot das DDR-Museum. Hier galt es nicht bloß zu lesen und zu schauen, man konnte viele Knöpfe drücken und Hebel bewegen und auf diese Weise das alltägliche Leben im damaligen Osten interaktiv nachvollziehen.

Natürlich interessierte es uns brennend, was unsere Politiker in Berlin zu den Themen, die uns heute bewegen, zu sagen haben. Die Besuchszeit im Bundestag reichte für unsere lebhafte Diskussion über den Klimawandel, den Paragraphen 13 und die vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten in unseren ländlichen Gemeinaden, die fernab des Scheinwerferlichts im Stillen geleistet werden, leider nicht aus.

Neben Politik und Geschichte gab es genügend Gelegenheiten in Kleingruppen Berlin persönlich zu erkunden und wenn man sich im U-Bahn Dschungel doch noch verirrte, am Alex hat man immer jemanden aus Simmern getroffen.

Jasmin Dörr