Schule als Ort der Begegnung: Von anderen Kulturen lernen

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Wir leben heute in einer globalisierten Welt mit allen Schwierigkeiten aber auch den schönen Erlebnissen und Begegnungen. Kinder werden in diese Welt geboren und erleben die Vielfalt der Kulturen und Sprachen jeden Tag in dem privaten Umfeld sowie in der Schule. So entsteht der alltägliche Prozess des übereinander- und miteinander Lernens.

Meine Aufgabe als Lehrkraft in dem Sprachvorkurs ist dabei die verstärkte Unterstützung bei der Überwindung von verschiedenen Meinungen, Vorurteilen und Ängsten anderen Kulturen und Religionen gegenüber.

Daher habe ich mir überlegt, wie ich diese Prozesse nicht nur im Schulalltag mit den Kindern, sondern auch durch die Arbeit mit den Eltern sowie die Begegnung der Schüler und Eltern (ver-)stärken kann. So entstand die Idee des internationalen Frühstücks, bei dem wir nicht nur die Kinder, sondern auch alle Geschwister und Eltern willkommen hießen.

OrtderBegegnung2Die zahlreichen Besucher an diesem Vormittag zeigten das große Interesse und den Wunsch auf Begegnung. Auch wenn die Eltern und Kinder die anderen Sprachen nicht verstanden, hörten und fühlten sie, welche offene und freundliche Stimmung dieses Frühstück begleitete. Das vielfältige Angebot an internationalem Essen weckte das Interesse dem Unbekannten und doch so Spannenden gegenüber und stärkte den gegenseitigen Austausch.

V. Lindner, Lehrerin des SIK (Srachintensivkurs)