Kooperationstage an der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern

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Die Viertklässler der Rottmannschule Simmern, der Dr.-Kurt-Schöllhammer-Schule Simmern und der Soonwaldschule Gemünden erlebten im Rahmen der Kooperationstage einen etwas anderen Schultag an der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern.

Im NAWI-Unterricht konnte unter Anleitung eine Seifenblasenlösung hergestellt und auch getestet werden. Der Fachbereich Sport hatte einen Parcours aufgebaut. Für die Adventszeit wurden im Rahmen des Wahlpflichtfaches Hauswirtschaft und Sozialwesen leckere Weihnachtsplätzchen gebacken. Fleißig gehämmert, geschliffen und gesägt wurde im Fach TuN (Technik und Naturwissenschaften). Auch erste französische Vokabeln wurden auf spielerische Art und Weise eingeübt.

Tatkräftig wurden die Grundschüler von den Schülern der 7. – 10.  Klassen unterstützt.

„Ein toller Vormittag war das!“, lautete das Fazit aller Beteiligten.

 

Bundesweiter Vorlesetag an der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern

Vorlesetag4Am bundesweiten Vorlesetag der Stiftung Lesen nahm in diesem Jahr auch die Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern mit einem besonderen Programm für die Klassenstufen 5, 6 und 7 teil.

Um die Bedeutung und Wichtigkeit des Lesens und auch Vorlesens hervorzuheben, hatte die Schule zum ersten Mal Lesementoren des Projekts „Mentor“, das bereits seit einigen Jahren an der Schule etabliert ist, zum Vorlesen in die Klassen 5 und 6 eingeladen. Die Leselernhelfer, die sonst einmal wöchentlich einzelne Kinder individuell fördern, lasen nun jeweils einer ganzen Klasse vor. „Drachenzähmen leicht gemacht“ von Cressida Cowell gehörte ebenso zu den Texten wie auch Gespenstergeschichten.

Für die 7. Klassen war der Stadtbürgermeister von Simmern, Dr. Andreas Nikolay, der Einladung der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus gefolgt und las den Schülerinnen und Schülern aus einem seiner Lieblingsbücher über Martin Luther King vor.Vorlesetag2

Im Anschluss an die Lesung erfolgte eine Diskussion über Rassismus und Diskriminierung.

Doch nicht nur diese Themen boten den Siebtklässlern Raum für viele Anmerkungen und Fragen, auch die Arbeit und das Tätigkeitsfeld eines Bürgermeisters weckte das Interesse der Jugendlichen.

Daher musste Dr. Andreas Nikolay den Anwesenden versprechen, im Frühjahr die 7. Klassen nochmals zu besuchen, um alle noch ausstehenden Fragen zu beantworten.

 

Simmerner Sprachschüler erkunden Heimatgeschichte

Schinderhannes2

Im Rahmen eines Stabpuppen-Theaterprojektes zum Thema „Schinderhannes“ erkundeten die Schülerinnen und Schüler des Sprachintensivkurses der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern die Geschichte ihrer neuen Heimat.

Die 11- bis 16-jährigen Jugendlichen aus neun verschiedenen Ländern besuchten den Schinderhannes-Turm im Zentrum von Simmern. Mit Interesse verfolgten die Kinder die Geschichte des berühmt-berüchtigten Räuberhauptmanns Johannes Bückler, genannt „Schinderhannes“, und sammelten Ideen und Anregungen für das bevorstehende Theaterprojekt.

Die Schule bedankt sich in diesem Zusammenhang bei der Simmern-Touristik für die fachkundige Unterstützung und kompetente Zusammenarbeit.Schinderhannes1

 

Das Berliner Ensemble Radiks zu Gast an der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus in Simmern

Theater2Mit dem Stück „Fake oder war doch nur Spaß“ gastierte das Berliner Ensemble Radiks in der Realschule plus in Simmern. Im Rahmen der Medienprävention wurde ein fiktiver Mobbing-Fall den Schülern der Klassen 6 - 8 gezeigt.

In dem Zwei-Personen-Theaterstück träumt die siebzehnjährige Lea davon, Sängerin zu werden. Als sie schließlich in eine Casting-Agentur aufgenommen wird, weckt das nun den Neid einiger Ihrer Mitschüler/innen, vor allem den von Nadine, Leas vermeintlich bester Freundin. Erste Sticheleien und Ausgrenzungen beginnen in der Schule. Schließlich weiten sich die Mobbing-Attacken auch auf diverse Netzwerk-Portale aus, unter anderem auf Facebook und WhatsApp. Lea zieht sich zurück und geht kaum noch in die Schule. Als sie schließlich erfährt, dass Andi, mit dem sie eine Liebesaffäre hatte, zu der Gruppe der Mobber gehört und ihr Vater sie zudem bedrängt, Anzeige zu erstatten, will die mittlerweile verzweifelte Lea sich das Leben nehmen. Die Geschichte um Lea spielt sich über einen Zeitraum von einem halben Jahr ab.

Das Stück wurde von jeweils einer Schauspielerin und einem Schauspieler aufgeführt. Beide schlüpften im Verlauf des Stückes in mehrere Rollen. Überdies agierten sie als die Erzähler der Geschichte um die Protagonistin „Lea“.

Dieses Stück thematisierte viele Themenfelder, unter anderem Cybermobbing, Rolle der Medien, Nutzung der Medien und die Bedeutung der Sprache in den Medien.

Ziel der Veranstaltung war es, die Schülerinnen und Schüler für die dargestellten Problematiken zu sensibilisieren. Die guten Schauspieler schafften es schnell, die Schülerinnen und Schüler mit Ihrem Theater und den dargestellten Problematiken zu fesseln.

Direkt nach der Aufführung gab es ein Gespräch mit den beiden Schauspielern. Die rege Diskussion über das Thema Cybermobbing verdeutlichte, wie dicht die Thematik an der Lebenswelt der Schüler ist. Mit großem Applaus würdigten die Schüler die Leistung der Schauspieler.