Deutsche Geschichte hautnah erleben

WeimarfahrtDie Klassen 10a und 10b der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern besuchten im März dieses Jahres im Rahmen der zum vierten Mal stattfindenden Bildungsfahrt für die zehnten Klassen die Kulturstadt Weimar. Die Schülerinnen und Schüler konnten in diesem abwechslungsreichen Programm Weimar mit seinen kulturellen Stätten kennenlernen. So erkundeten sie die Herzogin-Amalia-Bibliothek sowie das Goethe-Haus und die angeschlossene Ausstellung im Goethe-Nationalmuseum. Unterrichtsinhalte wurden so von der Theorie des Unterrichts in der Wirklichkeit lebendig. Anschließend konnten die Kinder Weimar und seine Kulturdenkmäler und malerischen Gassen in einer geleiteten Stadtführung erkunden.

Am folgenden Tag besuchte die Gruppe der 40 Schüler dann die KZ Gedenkstätte Buchenwald. Ein intensiver Rundgang und der Besuch der neu konzipierten Dauerausstellung verdeutlichten den Schülern, welche grausamen Szenarien sich vor rund 70 Jahren hier abgespielt haben mussten. So erfuhren sie, dass es beispielsweise einen angeschlossenen Zoo gab, in dem die Tiere besser behandelt wurden als die Häftlinge des KZ Buchenwald. Auch wurde ihnen der Appellplatz gezeigt, wo sich die Häftlinge früher versammeln mussten. Der längste Appell dauerte einst rund 17 Stunden, hierbei starben 60 Menschen den Erfrierungstod.

Die Fahrt konnte in diesem Jahr erstmalig um einen dritten Tag erweitert werden, weil die AWO Simmern und die Gilanyi-Stifung die Schüler finanziell unterstützten. Die Schulgemeinschaft sowie der Förderverein bedanken sich hierfür recht herzlich. Der letzte Tag wurde so mit dem Besuch des Schiller-Hauses und der der Wartburg abgerundet. In den anschließenden Feedbackgesprächen mit den Schülern wurde deutlich, wie wichtig dieser Besuch ist. So wurde klar herausgestellt, dass das hautnahe Erlebnis einen wichtigen Bestandteil im Lernen und Begreifen von Unterrichtsinhalten darstellt. Deshalb werden auch in den kommenden Jahren die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern die Möglichkeit bekommen, deutsche Geschichte live zu erleben und begreifen lernen.

 

Sternsingermobil zu Gast in Simmern

SternsingermobilSternsinger? Die kommen doch immer nur im Januar, oder? Stimmt! Aber nicht bei uns an der Friedrich-Karl-Ströher-Schule. Im Rahmen einer Frühjahrstour war das Sternsingermobil am 22. März auf dem Nordhof zu Besuch. Bei schönem Wetter konnten die Fünft- und Sechstklässler in verschiedenen Stationen spielerisch und kooperativ die Lebenswelten von Kindern aus Peru, Syrien, Kenia und Indien kennenlernen. Sie erfuhren etwas über Kinderrechte und darüber, wie die Sternsinger helfen, das Leben der Kinder dort zu verbessern. Einige Schülerinnen und Schüler konnten dabei an eigene Erfahrungen als Sternsinger anknüpfen. Für andere war es ganz neu zu erfahren, dass sie sich durch ihren Einsatz mit Kindern auf der ganzen Welt solidarisieren können. Die Reaktionen der Schülerinnen und Schüler reichten von Dankbarkeit dafür, dass es ihnen in Deutschland so gut geht, über den Anspruch, mit den Ressourcen dieser Erde sorgsamer umzugehen, bis hin zur Bereitschaft selbst Einsatz zu zeigen. Rundum: Es war ein gelungener Besuch, der mit viel Spaß und Freude verbunden war und auf Kinderrechte und Solidarität aufmerksam gemacht hat.

 

 

Experimentieren bei Boehringer Ingelheim  Pharma GmbH & Co. KG

Boehringer1

 

Am 20. März 2019 hatten 16 Schüler der 9. und 10. Klassen der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern die Möglichkeit, an einem experimentellen Workshop in der Firma Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG teilzunehmen. Unterstützt wurde diese Fahrt von Förderverein der Schule.

Die Schüler experimentierten im Labor anhand verschiedener Aufgabenstellungen und erhielten so einen Einblick in die verschiedenen Arbeiten eines Laboranten bzw. Pharmakanten.

Außerdem informierten Mitarbeiter der Firma die Schüler, welche weiteren Ausbildungsmöglichkeiten geboten werden.

 

Michael Landgraf entführt Schüler in die Zeit des 1. Weltkriegs

Friedrich-Karl-Ströher RS plus Simmern, Stadtbücherei Simmern und Schulförderverein laden Starautor aus Neustadt ein

Autorenlesung2019 1

 

Am Dienstag, den 12. Februar 2019, hielt der bekannte Autor und Theologe Michael Landgraf eine Lesung über sein im Jahr 2013 erschienenes Buch „Felix zieht in den Krieg“.

Diese Vorlesung wurde durch ausführliches Bildmaterial und eindrucksvoller, zeitgenössischer Musik unterstützt. Während der ca. 1,5 Stunden langen Vorlesung wurden beispielsweise Fachbegriffe oder zum Thema gehörige Fragen durch die Zuhörerschaft erläutert. Somit konnte das Publikum unmittelbar in das Geschehen integriert werden.

Herr Landgraf wählte sich kleine Textstellen seines Romans aus und erklärte, inwiefern solch scheinbar kleine Dinge sich auf das Geschehen und Handeln dieser Zeit auswirken konnten. Beispielsweise wenn es um eine bestimmte Ortschaft, eine Schule oder ein Denkmal ging, wurde dies durch Herrn Landgraf und auch durch Äußerungen seitens des Publikums versinnbildlicht.

Den Schülern war es selbstverständlich gestattet, Fragen zu stellen. Dies schaffte -neben Herrn Landgrafs ansprechender Art vorzutragen- ein wunderbares Klima und eine gelassene Stimmung. Kam es zu Missverständnissen seitens der Zuhörer, zögerte Herr Landgraf nicht, das Missverstandene zu klären. Auch ist zu erwähnen, dass das Publikum unglaublich gut mitmachte und es auch weitestgehend geschafft hat, still und aufmerksam zu folgen.

Diese einmalige Lesung endete mit einem großen Applaus von und für alle Beteiligten; für die stets engagierten Lehrer, die munteren und aufmerksamen Zuhörer und natürlich am meisten für Herrn Landgraf, der es geschafft hatte, in einem auch geschichtlich informativen, zugleich unterhaltsam literarischen Kunstwerk, das Gefühl der Zeit widerzuspiegeln.