Studienfahrt nach Hastings

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Nach einer gefühlten Ewigkeit Fahrt durch Belgien und der Überfahrt über den Kanal kamen wir abends in Hastings an und wurden von unseren Gastfamilien in Empfang genommen. Nachdem die erste Frage „Gibt es W-LAN“ beantwortet war, gab es das erste englische Abendessen, für die meisten Fast-Food.

Am nächsten Morgen erkundeten wir den Kiesstrand und den neuen Pier bei sonnigem Wetter und leckerem Eis direkt vom Milchbauer. Dabei lernten wir auch, dass Eiskugel nicht „ball“ heißt, wie viele glaubten, sondern „scoop“. Nach einem langen Weg mit vielen Umwegen und Treppen gelangten wir zur geschichtsträchtigen Burg von William the Conquerer, der England 1066 eroberte. Hier lernten wir in einer Filmvorführung viel über die letzte Eroberung Englands. Im Anschluss an das Pflichtprogramm trainierten wir die englische Sprache in Geschäften und Cafés.

Der nächste Morgen begann dann sehr früh für uns, es ging nach London. Aufregend war vor allem das Fahren mit der legendären Londoner Tube. Wir haben auch nur zweimal Mitfahrer verloren, die sich dann souverän in der europäischen Metropole zurechtfanden. Der Höhepunkt unseres Tagesausflugs war der „Flug“ mit London Eye. In der Glaskabine hatten wir einen hervorragenden Ausblick über die schöne Stadt an der Themse. Viele nutzten ihn als Kulisse für persönliches Fotoshooting in den luftigen Höhen. Nach langen Fußmärschen, z.B. Hyde Park, Oxford Street, Buckingham Palace, Piccadilly Circus genossen es viele, die Füße ausruhen zu können. Am nächsten Tag besuchten wir die bekannte Kathedrale in Canterbury, für manche von uns war es der erste Kirchenbesuch. Daraus ergaben sich tiefsinnige Gespräche über Kultur, Geschichte und den Sinn des Lebens. Leider blieb danach nur wenig Zeit zur Stadterkundung. England2

Am Nachmittag wurde der alte Fischereihafen von Hastings mit den berühmten schwarzen Netshops und dem winzigen, urig eingerichteten Mitmachmuseum von uns unsicher gemacht. Es stürzten sich alle auf die Ausmalbilder. Am Ende verprassten wir noch das restliche Geld für Essen, Kleidung und Souvenirs. Eine unvergessliche Fahrt mit vielen wunderbaren Gesangseinlagen in den hinteren Busreihen und zwischendurch auch tiefsinnigen und weniger tiefsinnigen Gesprächen neigte sich dem Ende zu.

Freitags hieß es dann Abschied nehmen von den Gasteltern und vor uns stand die ewige Busfahrt durch Belgien. Man wunderte sich, wie riesig so ein kleines Land sein kann, wenn man durch es hindurch fahren muss.

Alles in allem eine gelungene Fahrt! Gerne wieder! Englandfahrer, ihr wart super!!!

 

Siebtklässler besuchen die neue Ströher-Ausstellung

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Dass Friedrich-Karl-Ströher, der Namensgeber der Realschule plus Simmern, auch im Unterricht eine besondere Rolle spielt, erfuhren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7c während ihres Besuches im Hunsrückmuseum. Als eine der ersten Schulklassen nutzen die Siebtklässler die Gelegenheit, sich die neue Ausstellung mit dem Titel „Ströher - Porträts und Skulpturen“ anzusehen und als außerschulischen Lernort für ihren Kunstunterricht zu nutzen.

Die Schülerinnen und Schüler hatten im Vorfeld im Unterricht die Besonderheiten eines Porträts behandelt und eigene Skizzen angefertigt.

Im Museum wurde das Thema nun anhand der zahlreichen Bilder Ströhers vertieft. Die Siebtklässler erhielten auf diese Art und Weise einen Überblick über das vielfältige Schaffen Ströhers.

Dann ging es an die kreative Auseinandersetzung mit dem Thema „Porträts“. Jeder Schüler fertigte eine Skizze eines Porträts der Ausstellung an. Hierbei wurde auch das Augenmerk auf die unterschiedlichen Maltechniken Ströhers gelegt.

Im Anschluss an den Museumsbesuch wird nun in der Schule weiter an den Skizzen der Schüler gearbeitet werden.Stroeher2

 

Begrüßung der neuen Fünftklässler an der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern

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Nach einem Gottesdienst unter dem Motto „Team“, der von Pastoralreferentin Lisa Lorsbach, Schulpfarrer Markus Michel und Konrektor Rolf-Josef Zehe gemeinsam mit vielen Zehntklässlern gestaltet worden war, wurden die neuen Fünftklässler in der Aula der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus herzlich empfangen.

Die Klasse 6c begrüßte die neuen Schülerinnen und Schüler mit dem Lied „Ein Hoch auf uns“, das sie in den Musikstunden mit Christina Wickert einstudiert hatte.

Danach erfolgte die Begrüßung durch Schulleiter Raoul Roth, der die Neuen mit den Worten „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben“ aus dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse herzlich willkommen hieß.

Im Anschluss konnten sich die neuen Schüler an einem Tanz zu dem Lied „Zusammen“ von den Fantastischen Vier erfreuen. Die Klasse 6a übte die Tanzschritte und Bewegungen fleißig mit ihrer Klassenlehrerin Janin Schmaus ein und zeigte, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl für die Klassengemeinschaft wichtig ist.

Einschulung1Mit einem kleinen Theaterstück, das von Schulgespenstern handelte, begrüßte die Klasse 6b unter der Leitung von Michelle Jobelius-Sweatt die neuen Mitschüler. Vielleicht konnte sich der ein oder andere in dem Stück wiederfinden. Fächergespenst, Lehrergespenst und Schülergespenst bereiten  dem ein oder anderen Kummer, aber die gute Fee vertreibt diese Ängste.

Bevor die neuen Schülerinnen und Schüler ihre neuen Klassen und Klassenlehrer kennenlernen konnten, gab es zum Schluss für jeden Schüler eine Schultüte, die mit einem bunten Schulgespenst verziert war. Noch vor den Sommerferien bastelten die Schüler der Klasse 6a die kleinen Gespenster. Diese sollen den Schülern Mut machen und sie daran erinnern, dass es an der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus nur bunte Schulgespenster gibt.

 

Abschlussfahrt der Klasse 9d nach Berlin

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Die Berliner Luft schnuppern und das Großstadtgefühl hautnah erleben, war für uns aus dem beschaulichen Hunsrück ein schöner Abschluss unserer Schulzeit.

Der Geschiunterricht von Herrn Nicolay wurde nochmal lebendig, als wir in die Atmosphäre der dunklen Stelen des Holocoust-Mahnmals eintauchten, das mitten in der Stadt errichtet ist. Am Mauer-Denkmal in der Bernauer Straße wurden wir Zeugen vieler Fluchten und Fluchtversuche der damaligen DDR-Bürger, die sich unterirdisch in den Westen freibuddelten oder es versuchten und mit ihrem Leben bezahlten. Geschichte zum Anfassen bot das DDR-Museum. Hier galt es nicht bloß zu lesen und zu schauen, man konnte viele Knöpfe drücken und Hebel bewegen und auf diese Weise das alltägliche Leben im damaligen Osten interaktiv nachvollziehen.

Natürlich interessierte es uns brennend, was unsere Politiker in Berlin zu den Themen, die uns heute bewegen, zu sagen haben. Die Besuchszeit im Bundestag reichte für unsere lebhafte Diskussion über den Klimawandel, den Paragraphen 13 und die vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten in unseren ländlichen Gemeinaden, die fernab des Scheinwerferlichts im Stillen geleistet werden, leider nicht aus.

Neben Politik und Geschichte gab es genügend Gelegenheiten in Kleingruppen Berlin persönlich zu erkunden und wenn man sich im U-Bahn Dschungel doch noch verirrte, am Alex hat man immer jemanden aus Simmern getroffen.

Jasmin Dörr