Die Klasse 6b der Friedrich-Karl-Ströher Realschule in Simmern möchte für den Umweltschutz sensibilisieren

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Wie kann man die Kinder für unsere Region begeistern? Wie bringen wir unsere Kinder nach der langen Zeit des Fernunterrichts wieder in Bewegung?  Die Lehrerinnen Anja Köchling und Simone Kohl haben es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, den Schülerinnen und Schülern unsere Region nahe zu bringen und sie gleichzeitig mit spannenden Erlebnissen ein wenig aus der Reserve zu locken. Nur was man kennen und lieben gelernt hat, weiß man zu schätzen und will es auch beschützen.

So erwanderten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b schon viele der schönen Traumschleifen, wie beispielsweise den Burgstadtpfad in Kastellaun, den Dünnbachpfad in Zilshausen oder die Hahnenbachtour in Bundenbach. Dabei lernten sie den Wald bei erlebnispädagogischen Aktivitäten als Erholungsgebiet kennen.  Vor Ort erfuhren sie aber auch, dass es ihm an verschiedenen Stellen nicht mehr gut geht.

Überall stößt man auf kranke Bäume oder auf großflächige Waldstücke, an denen alle Bäume fehlen.

Deshalb kontaktierte die Klasse den Förster Ralf Lieschied, um als „Umweltdetektive“ die Schäden genauer zu betrachten. Der Förster informierte dann noch über die vielfältigen Ursachen für eben dieses Waldsterben. Schnell stand für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer fest: „Wir müssen etwas tun.“

Eine Gelegenheit bietet sich nun aktuell durch den Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung. An diesem nimmt die Klasse 6b aktuell mit ihren Klassenlehrerinnen fächerübergreifend zu dem Thema „Unserem Wald geht es nicht gut. Was muss sich ändern?“ teil.

In diesem Rahmen recherchieren die Kinder über Monokulturen und Artenvielfalt verschiedenen Klimazonen und der Veränderung des Klimas, den Treibhauseffekt, den täglichen Wasserverbrauch, über Plastik in unserer Umwelt und wie man die Umwelt schützen kann.

Waldprojekt1Auch hier zog die Klasse einen Experten zu Rate, und zwar den zertifizierten Natur- und Landschaftsführer Micheal Brzoska aus Bundenbach. Im Rahmen des Projektages in Bundenbach „Klima trifft Natur und Natur trifft Klima“ ging es vertiefend darum, was den Wald zerstört und was wir - Schülerinnen und Schüler der Realschule plus - konkret im Alltag tun können. Die Lernenden erkannten, dass die Lösungen im Recyceln, Upcyceln und Downcyclen. Allerdings ist der Verzicht, vor allem auf klimaschädliches CO2, unumgänglich.

Doch die Kinder der Realschule plus Simmern wollten noch mehr tun. Sie bauten im dem Wahlpflichtfach Technik und Naturwissenschaften Eichhörnchenkisten, damit das Eichhörnchen sich an den Eicheln, Nüssen und Haselnüssen bedient sowie diese als Futtervorrat vergräbt. Wenn die vergesslichen Tiere ihren Vorrat nicht mehr finden, entwickeln sich daraus Bäume, die dem Klimawandel gegenüber resistenter sind.

Außerdem versuchten die Schülerinnen und Schüler Plastikfolien zu reduzieren und stellten im Unterrichtsfach Naturwissenschaften aus alten Stoffresten und Kleidungsstücken Bienenwachstücher her, um auf Plastikfolien und Plastikdosen für ihr Frühstück zu verzichten.

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