Begrüßung der neuen Fünftklässler an der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern

Einschulung 3Mit einem kleinen Gottesdienst wurden die die drei neuen fünften Klassen der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern jeweils klassenweise an ihrer neuen Schule begrüßt. Das Gottesdienstteam hatte die Andacht unter das Motto „Regenbogen“ gestellt. Der Regenbogen ist bunt, so wie auch das neue Schuljahr sehr bunt und farbenfroh werden wird

Im Anschluss an den Gottesdienst begrüßte Schulleiter Raoul Roth die jeweilige fünfte Klasse mit einer kurzen Ansprache, in der er seine Freude über den Schulstart der neuen Schülerinnen und Schüler zum Ausdruck brachte.

Einschulung 4Die Klasse 6c informierte in ihrem Beitrag die Fünftklässler über neuen Fächer, die nun auf sie zukommen werden.

Nach Grußworten der pädagogischen Koordinatorin Simone Kohl, die auch die Arbeit des Fördervereins der Schule kurz vorstellte, führte die Klasse 6b ein kleines Theaterstück auf, in dem sie berichtete, warum Schule wichtig ist.

Thomas Schwelle, Leiter der Ganztagsschule, informierte über das vielfältige Ganztagsangebot der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern.

Zum Abschluss hieß die Klasse 6a die Fünftklässler mit Buchstabenbildern und kurzen Erklärungen „HERZLICH WILLKOMMEN!“

Nach der Feier ging es für die Kinder in ihre Klassen, um ihre neuen Klassenlehrerinnen Veronika Demme (5a), Manuela Kley (5b) und Barbara Etges (5c) kennenzulernen.

Die Eltern konnten sich im parallel stattfindenden Elterncafe über die schulischen Angebote informieren.

Einschulung 2Einschulung 1

 

„Bau Dir Deine Welt!“

Malwettbewerb 2021

 

So lautete das Thema des diesjährigen Malwettbewerbs der Volksbanken und Raiffeisenbanken.

Trotz Fernunterricht haben die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Arbeiten abgegeben und sich auf vielfältige, kreative Weise mit dem Thema „Bau Dir Deine Welt“ auseinandergesetzt.

Julia Krutsch aus der 9a konnte sich zusätzlich über den 1. Preis auf Landesebene in ihrer Altersklasse freuen. Schulleiter Raoul Roth gratulierte den Künstlern und nahm dankend den Scheck in Höhe von 1.200 € entgegen, mit dem vor allem Kunstprojekte an der Schule gefördert werden.

Die glücklichen Gewinner der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus sind:  

Kimberlie Beck (5b), Nicole Revnivcer (6c), Rahel Hadnagy (6b), Josua Dolcos (5a), Mirijam Petrin (7c), Hanna Kirch (8a), Chiara Percin (6c), Julia Krutsch (9a), Natalie Dick (9a), Melike Emin (9b), Michael Kudrov (9a), Anna Petereva (10a), Leticia Vacarciuc (10a), Ecaterina Sarban (10a).                        

 

Auf die Sprühdosen fertig los....

Graffiti Projekt7a

 

...hieß es unter anderem bei dem 2-tägigen Graffiti-Projekt der Klasse 7a der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus in Simmern. An den beiden Tagen standen sowohl theoretische Grundlagen zur Geschichte und Entstehung von Graffiti sowie die Frage ob dies eine Straftat oder Kunst ist. Natürlich durfte auch die Praxis nicht fehlen und so setzten die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Piece um, in dem sie die Wörter RESPEKT, TOLERANZ und ROCK THE SCHOOL auf große Platten sprühten.

Geleitet wurde das Projekt von dem bekannten Graffiti-Künstler Kai „Semor“ Niederhausen, der für die 2 Tage von Köln angereist kam und die Klasse professionell unterstütze und ihnen einen Einblick in die Welt des Graffitis bot.

 

Die Frauen, die unsere Kleider nähen

AusstellungTextilarbeiterinnen

 

Die erste Ausstellung nach der langen Phase des Fernunterrichts war für den Kurs Wirtschaft und Verwaltung der 9. Klassen eine willkommene Gelegenheit, außerhalb des Klassenzimmers zu lernen. Mit ihrer Kursleiterin Marica Cindric besuchten sie die Ausstellung „Kleider machen Leute – Leute machen Kleider“, die in der Simmerner Stephanskirche Aufschluss über das Leben der Textilarbeiterinnen in Bangladesch gab.

Bereits im Unterricht beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage der Nachhaltigkeit in der Modebranche und wie der Welthandel fairer gestaltet werden kann. Sie stellten dabei fest, dass wir selbstverständlich und zugegebenermaßen auch gerne den schnell wechselnden modischen Trends folgen. Für viele gehört die Fast Fashion zum Lebensstil. Dabei übersehen wir leicht, dass die Mode für uns nur deshalb erschwinglich ist, weil die Textilarbeiterinnen in Bangladesch, die unsere Kleidung nähen, wenig Lohn für ihre Arbeit bekommen. Das Land gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die extrem niedrigen Lohnkosten haben zwar zu einem gigantischen Wachstum der Industrie geführt, doch der Wohlstand ist noch nicht bei den Arbeiterinnen, die am Ende der Produktionskette stehen, angekommen.

Aus den persönlichen Schicksalen, die auf den großen Standbildern beschrieben waren, gewannen die Schülerinnen und Schüler Einblicke darüber, was es heißt, unter gesundheitsschädigenden Arbeitsbedingungen zu arbeiten. Die Textilarbeiterinnen sind meistens jung, weil sie die Belastung besser aushalten können, kommen aus ländlichen Gebieten und haben nur geringe Schulbildung. Die Arbeit in den Textilfabriken ist für sie die einzige Möglichkeit Geld zu verdienen, um ihre Kinder und ihre meistens arbeitslosen Ehemänner zu ernähren.

Jegliche Bestrebungen sich gewerkschaftlich zu organisieren und für höhere Löhne und Sicherheitsstandards zu kämpfen, bekommen die Frauen durch Gewalt und Repressalien zu spüren. Das ist ein Grund, warum sich bisher an ihrer Lage kaum etwas änderte. Die Ausstellung ist ein Beitrag uns, die Konsumenten der Bekleidungsindustrie, auf die unmenschlichen Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen.

Die Denkanstöße, die sie in der Ausstellung mit auf den Weg bekamen, nutzten die Schülerinnen und Schüler für viele Diskussionen im Klassenzimmer und stellten fest:  Die Schicksale der Textilarbeiterinnen in Bangladesch haben auch mit unserem Kaufverhalten zu tun.

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